Abstimmung vom 29. November 2020

Die EVP Oster­mun­di­gen erlässt fol­gende Abstim­mungs­emp­feh­lun­gen:

 

Kon­zern­ver­ant­wor­tungs­in­itia­tive                    Ja

Kli­ma­wan­del, Glo­ba­li­sie­rung, sie betref­fen die ganze Bevöl­ke­rung unse­rer Erde. Sie zei­gen immer deut­li­cher, dass wir alle im glei­chen Boot sit­zen.

Es gibt abso­lut kei­nen ver­tret­ba­ren Grund, wes­halb die Men­schen­rechte nicht auch glo­bal für alle gel­ten soll­ten! Jede/r von uns kennt die per­sön­li­che Haft­pflicht. Es sollte selbst­ver­ständ­lich sein, dass auch Kon­zerne für ange­rich­te­ten Scha­den haf­ten. Wer Kin­der aus­beu­tet, Flüsse ver­gif­tet, sollte dafür gera­de­ste­hen müs­sen.

Viele Unter­neh­men sehen dies so und haben sich bereits frei­wil­lig ver­pflich­tet, Men­schen und Umwelt zu schüt­zen. Wenige schwarze Schafe ver­schaf­fen sich jedoch Kon­kur­renz­vor­teile durch Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit. An diese rich­tet sich die Initia­tive.

 

Kriegsgeschäfte-Initiative                    Ja

Die Kriegsgeschäfte-Initiative for­dert den Stopp der Inves­ti­tio­nen in Fir­men, die mehr als fünf Pro­zent ihres Jah­res­um­sat­zes mit der Her­stel­lung von Kriegs­ma­te­rial erzie­len. Von einem Finan­zie­rungs­ver­bot betrof­fen sind in ers­ter Linie die Natio­nal­bank, Pen­si­ons­kas­sen und Stif­tun­gen. Eine markt­ge­rechte Ren­dite kann auch ohne Inves­ti­tio­nen in Rüs­tungs­un­ter­neh­men erzielt wer­den.

Die Initia­tive for­dert auch, dass der Bund für Ban­ken und Ver­si­che­run­gen ent­spre­chende Bestim­mun­gen erlas­sen soll. Credit Suisse und UBS finan­zie­ren z. B. direkt Unter­neh­men, die im Atom­waf­fen­ge­schäft tätig sind.

Wenn Geld aus der Schweiz Kon­flikte anheizt, steht dies im Wider­spruch zu den diplo­ma­ti­schen Diens­ten, die die Schweiz zur Lösung der Kon­flikte anbie­tet.

 

Siehe auch Argu­men­ta­tion auf www.evppev.ch!

Der Vor­stand